Klosteranlage bei Frauenfeld: Gärten, Kunst und ruhige Höfe
Region: Ostschweiz Warth
Wer im Thurgau einen Ort sucht, der Geschichte, Natur und Kultur in einem stimmigen Ensemble verbindet, findet in der Kartause Ittingen bei Warth eine besondere Atmosphäre. Zwischen Rebbergen und gepflegten Innenhöfen entsteht ein Gefühl von Ruhe, das sofort entschleunigt.
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In der ehemaligen Klosteranlage begleiten Sie Kreuzgänge, Klosterräume und die Kirche durch Jahrhunderte klösterlichen Lebens. Über lange Zeit prägten zuerst Augustiner und später Kartäuser den Ort, was Sie heute in den historischen Bereichen anschaulich nachspüren. Gleichzeitig gehört die Kartause Ittingen mit dem Ittinger Museum und dem Kunstmuseum Thurgau zu den kulturellen Höhepunkten der Region – ideal, wenn Sie Architektur, Alltagsgeschichte und zeitgenössische Kunst gern miteinander verbinden.
Ein starker Gegenpol zur Steinarchitektur sind die weitläufigen Gartenanlagen: Rosengärten, Kräuter- und Weingärten sowie Themenpfade laden zu einem genussvollen Rundgang ein. Besonders eindrücklich ist die Rosenwelt mit einem sehr alten Rosenstock und einer grossen historischen Rosensammlung, die den Ort im Frühling und Sommer in einen Duft- und Farbraum verwandelt.
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet; über Weihnachten und Neujahr geschlossen
Anreise: Autobahn A7, Ausfahrt Frauenfeld-West, den braunen Wegweisern folgen; mit Bahn bis Frauenfeld, danach Postauto (Kurs 819) direkt zur Kartause.
Planen Sie den Besuch so, dass Sie sich Zeit für beides nehmen: erst die stillen Höfe und Gärten, danach einen Museumsbesuch. So wechseln sich Natur, Architektur und Kunst angenehm ab – und der Tag fühlt sich wie ein kleines, rundes Gesamtwerk an.
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