Gorges de l’Areuse – Durch die Schlucht der Bewegung und des Lichts
Region: Westschweiz Boudry, Noiraigue
Zwischen Noiraigue und Boudry gräbt sich die Areuse tief in den Kalkstein des Neuenburger Juras. Auf rund elf Kilometern führt der Weg durch eine Landschaft, in der Wasser, Fels und Wald eine eigene Sprache sprechen. Die Gorges de l’Areuse sind ein eindrückliches Naturerlebnis – wild und zugleich harmonisch, von Brücken, Stegen und Felsen begleitet.
Bilder
Der Wanderweg folgt dem Flusslauf über schmale Stege, unter Felsvorsprüngen hindurch und an tosenden Stromschnellen vorbei. Zwischen Moos, Farn und Kalkstein bricht immer wieder Licht durch die Baumkronen und lässt den Fluss in smaragdgrünem Glanz aufleuchten. Kleine Wasserfälle und ruhige Becken wechseln sich mit engen Passagen ab – die Landschaft bleibt in ständiger Bewegung.
Wer die Wanderung in Noiraigue beginnt, erreicht nach gut zwei Stunden die weite Ebene bei Boudry. Unterwegs laden Brücken und Aussichtspunkte zum Verweilen ein – darunter die markante Pont de Saut du Brot, die den Fluss in einem kühnen Bogen überspannt.
Die Schlucht ist leicht zugänglich und bietet Natur pur in ihrer lebendigen Form. Sie verbindet Ruhe und Dynamik, Tiefe und Licht – ein Ort, an dem die Kraft des Wassers und die Stille des Waldes ineinanderfliessen.
Wanderweg zugänglich: April bis November (je nach Witterung)
Start: Noiraigue (NE) – Ziel: Boudry (NE)
Länge: ca. 11 km, Dauer: 2–3 Stunden
Am schönsten zeigt sich die Areuse am frühen Morgen, wenn Nebel über dem Wasser liegt und das Licht zwischen den Felsen tanzt. Eine Pause an der Pont de Saut du Brot lässt Zeit zum Staunen – über die Formkraft der Natur und den Fluss, der sie geschaffen hat.
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